Eins, Definition
1. Aufgeschweißtes Metall
Aufgeschweißtes Metall bezeichnet den Metallteil, der sich nach dem Schmelzen des Schweißzusatzwerkstoffs (wie Elektroden, Drähte usw.) während des Schweißprozesses auf dem Schweißteil bildet. Es umfasst das Metall, das sich nach dem Schmelzen des Schweißzusatzwerkstoffs selbst bildet. Zum Beispiel wird beim manuellen Lichtbogenschweißen das Metall, das sich nach dem Schmelzen der Elektrode auf dem Werkstück bildet, als aufgeschweißtes Metall bezeichnet.
Die chemische Zusammensetzung und die Eigenschaften des aufgeschweißten Metalls hängen von der Zusammensetzung des Schweißzusatzwerkstoffs ab. Wenn beispielsweise mit Edelstahlelektroden geschweißt wird, weist das aufgeschweißte Metall die Eigenschaften von Edelstahl auf, wie z. B. Korrosionsbeständigkeit.
2. Schweißgut
Schweißgut bezeichnet den Metallteil, der sich nach dem Schweißen auf dem Schweißteil bildet und das aufgeschweißte Metall sowie den Teil des Schweißteils umfasst, der während des Schweißprozesses schmilzt. Das heißt, das Schweißgut ist das Metall, das durch das Schmelzen und Mischen des aufgeschweißten Metalls und des Grundmetalls des Schweißteils entsteht. Wenn beispielsweise zwei Stahlplatten geschweißt werden, umfasst das Schweißgut nicht nur das aufgeschweißte Metall, das durch das Schmelzen der Elektrode entsteht, sondern auch den Teil des Kantenbereichs der Stahlplatte, der unter der Einwirkung der Schweißwärme schmilzt.
Zwei, Unterschied
1. Unterschiede in der Zusammensetzung
- Aufgeschweißtes Metall: Seine Zusammensetzung wird hauptsächlich durch den Schweißzusatzwerkstoff bestimmt. Wenn der Schweißzusatzwerkstoff eine reine Nickelelektrode ist, dann ist der Hauptbestandteil des aufgeschweißten Metalls Nickel.
- Schweißgut: Seine Zusammensetzung ist das Ergebnis des Schmelzens und Mischens von aufgeschweißtem Metall und dem Grundmetall des Schweißteils. Wenn beispielsweise niedriggekohlter Stahl und Edelstahl geschweißt werden, ist die Zusammensetzung des Schweißguts eine komplexe Mischung aus niedriggekohltem Stahl und Edelstahl sowie den Schweißzusatzwerkstoffen.
2. Leistungsunterschiede
- Aufgeschweißtes Metall: Seine Leistung hängt hauptsächlich von der Leistung des Schweißzusatzwerkstoffs ab. Das aufgeschweißte Metall, das mit hochfesten Elektroden gebildet wird, hat eine relativ hohe Festigkeit.
- Schweißgut: Seine Eigenschaften werden gemeinsam durch das aufgeschweißte Metall und das Grundmetall des Schweißteils beeinflusst. Wenn beispielsweise Stahl unterschiedlicher Festigkeitsklassen geschweißt wird, liegt die Festigkeit des Schweißguts zwischen der der beiden Stahlsorten und dem aufgeschweißten Metall.
Drei, Anwendung und Bedeutung
1. Bewertung der Schweißqualität
Bei der Qualitätskontrolle von Schweißnähten ist die Analyse von aufgeschweißtem Metall und Schweißgut von großer Bedeutung. Durch die Analyse der chemischen Zusammensetzung und der Eigenschaften des aufgeschweißten Metalls kann beurteilt werden, ob der Schweißzusatzwerkstoff die Anforderungen erfüllt. Die Analyse des Schweißguts kann die Gesamtqualität der Schweißverbindung bestimmen, wie z. B. Festigkeit, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit usw.
2. Auswahl von Schweißverfahren
Wählen Sie je nach Material des Schweißteils und den Nutzungsanforderungen den geeigneten Schweißzusatzwerkstoff aus, um die ideale Leistung des aufgeschweißten Metalls und des Schweißguts zu erzielen. Beispielsweise ist im maritimen Ingenieurwesen die Auswahl von Schweißzusatzwerkstoffen, die aufgeschweißte Metalle und Schweißgüter mit guter Korrosionsbeständigkeit bilden können, erforderlich, um die Korrosionsbeständigkeit von Schweißverbindungen zu gewährleisten.
Das Verständnis des Unterschieds zwischen Schweißgut und aufgeschweißtem Metall ist entscheidend für die richtige Auswahl von Schweißzusatzwerkstoffen, die Kontrolle der Schweißqualität und die Gewährleistung der Leistung der geschweißten Teile im Einsatz.
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